Programme, die mit S7 für Windows® erstellt wurden, können in eine S7-SPS (300/400) übertragen werden. Die Umwandlung von S5-Programmen nach S7 kann entweder bausteinbezogen mit den vorhandenen Umwandlungsfunktionen erfolgen oder automatisch im Hintergrund beim Herunterladen in die S7 ohne Eingriff des Programmierers. Da sich die interne Struktur, der Code, die Speicherbereiche, die Bausteinnamen und die Bausteinstruktur der beiden Baureihen S5 und S7 erheblich voneinander unterscheiden, ist es möglich, daß Bausteine nicht automatisch wandelbar sind. Diese Bausteine können mit dem Editor geöffnet, editiert und somit wandelbar gemacht werden. In der Bausteinliste erscheinen die Bausteine sowohl mit ihrem S5- bzw. S7-Namen als auch mit einer Kennung, die auf den S5-; bzw. S7-Code hinweist
Neue Bausteinbezeichnungen
Eine S7-SPS kennt keine Programmbausteine (PB), Schrittbausteine (SB), erweiterte Funktionsbausteine (FX) und erweiterte Datenbausteine (DX) mehr. Statt dessen gibt es nur die neuen Bausteingruppen Funktion (FC), Systemfunktion (SFC), Funktionsbaustein (FB), Systemfunktionsbaustein (SFB), Datenbaustein (DB) und Systemdatenbaustein (SDB). S7 für Windows® legt eine feste Zuordnung der Bausteinbezeichnungen bei der Umsetzung fest. Diese Festlegung kann vom Kunden jedoch geändert werden.
Programmübertragung zur S7
Programme, die mit S7 für Windows® erstellt wurden und reinen S7-Code (S7-Kennung) enthalten, können direkt zur S7-SPS übertragen werden. Programme, die Bausteine im S5-Code (S5-Kennung) beinhalten, können übertragen werden, wenn der S5-Code umsetzbar zu S7 ist. Zum Anschluß an die S7 wird ein Adapter (PC-MPI-Kabel) benötigt, der die serielle Schnittstelle des PCs mit der MPI-Schnittstelle der S7-SPS verbindet. Diese Programme können online mit S7 für Windows® beobachtet und verändert werden (Statusbetrieb).

|